Montag, 5. Januar 2009

Schnee

Schnee. Wie geht man am besten damit um? Glatte Straßen, Schlitten, Schneeballschlacht. Vor allem endlich Ruhe. Der Nachhauseweg ist plötzlich andächtig und nicht mehr verbittert, die kalte Luft bringt Nüchternheit zurück und vor allem Gewissheit: Es geht nichts mehr! Eingefroren. Aus Geschehenem wird Souvenir und aus Vorhaben Träume. Schon merkwürdig dieser Schnee. Gestern war noch alles unbeständig und heute starr wie... Eis.
Aber wieso Trübsal blasen, denn schließlich bleibt es einem nicht erspart, da heißt es nur noch: Schlitten raus und rodeln, wozu ist der weiße Segen denn ansonsten auf uns gefallen? Vergessen und erfreuen ist das beste, was man daraus schöpfen kann, natürlich verschwindet nichts, es ist nur bedeckt, Mensch muss nur die Zeit nutzen, Winterschlaf bleibt uns ja leider verwehrt...

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