Montag, 19. Januar 2009

im winter ein jahr

oasis wurde verlegt. damit war der abend frei, um mit philosophie vom schulmeister ins kino zu gehen. besser so, dachte ich mir, die letzten tage wirbeln immer noch in meinem kopf umher und die gallaghers hätten doch nur genervt. lieber ins filmforum und... ja was denn eigentlich? der film war mir bisher einmal in einer vorschau aufgefallen, aber mehr schlecht als recht. zum trotz des ersten eindrucks, fühlte ich mich dennoch verpflichtet, die schauspieler und herr kunze versprachen dafür zu viel. also setzte ich mich neben meine freunde und verjagte die ideen aus meinem kopf.
Karoline Herfurth glich einem engel. sofort bezauberte mich dieses bild der jungen schönheit, die ihre vergangenheit und ihre liebe nicht einfach vergraben kann. corinna harfouch und josef bierbichler unterstützen mit ihren schauspielerischen leistungen - natürlich. das gefühl mitten im film zu stecken, den schnee selbst spüren zu können, ja all dies überwältigte mich unvorbereitet. da übertraf sich die Hauptrolle selbst und verwandelte ein wenig zelluloid in ein fabelhaftes stück film. die wirkung hält noch an, hoffentlich sehr lang.
nun mag ein gewisser teil verinnerlicht bleiben, doch wie werde ich mit mir verbleiben... sonderbarer fühlte sich bisher nur selten ein film an, mal sehen, ob morgen ein fremder mensch in mir lebt, einer, der nicht den ersten schnee, aber den sommer sucht.

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