Berlin Berlin, Hauptstadtbummel, in voller Dekadenz das Leben genießen und der Schule trotzen, denn wer braucht denn jetzt schon lernen, wenn morgen auch noch ein Tag ist? Alles in mir blickt nun auf Sport, Mottowoche und Richtung nächstbestes Wochenende. Hamburg ist nun unter Dach und Fach, die Sorgen ein wenig erträglicher und der Drang nach dem baldigen Umzug sehr stark, schließlich geht es an die Alster! Eine neue Welt voller Wasser, Fisch, Duckstein, englischen Kindern, HVV-Wasserstoffbusse, St. Pauli, HSV-Handball, Uhlenhorst-Hockey und Reeperbahnfestival - selbst ein Pessimist findet dort den guten Geschmack und die nordisch-fröhlichen Ruhe.Morgen heißt es shoppen und die Nacht der Museen nutzen, ein letztes Mal in der Hauptstadt bonzig aufführen, bevor es in die trostlose Armut der Soldabhängigkeit geht. Minimalismus ist dann gefragt, eine prima Gelegenheit für den Lebenskünstler. Zuletzt war ich während der WM 2006 hier, zusammen mit ehemaliger Klasse und einem Haufen Erwartungen. Wir haben die Stadt erkundet, in Bahnen gepennt, Currywurst gegessen, sind bei den Beatsteaks vorbei und sind im Wannsee geschwommen - Summer eben. Eine großartige Zeit, nur dann eben abrupt beendet... Diesen Sommer beginnt etwas Neues. Die Erwartungen sind hierbei nicht geringer als damals und so hofft man doch auf eine aufregende Zeit voller Untugenden und Sünden, einen optimalen Neustart. Yannicks Norden wird dann dies und der Startschuss für das Leben nach dem Schultod.

