Sonntag, 10. Mai 2009

Ohne Überschrift



Manchmal gerät der Einklang von Leib und Seele durcheinander, zum Beispiel durch Alkohol. Langsam, kaum merklich verschwindet die mahnende Stimme der Vernunft unter den Tresen, während das Herz seinen Weg sucht und unerbittlich Gefühle aufkeimen lässt, fernab von komplizierten Fragestellungen und Gedanken, die Zukunft und Vergangenheit betreffen, denn schließlich zählt dann nur der Augenblick, das gute Gefühl, die reine Entscheidung.
Klingt fabulös... und im Nachhinein ist es auch noch mehr; berauschend. Geschieht jedem einmal... Dies ist aber nicht das Entscheidene, sondern die Nachwirkung. So fühle ich mich nun zum ersten Mal seit Jahren wirklich annähernd glücklich und noch mehr. Mein Herz hat die einzig richtige Entscheidung getroffen und die Früchte trägt jetzt mein Gefühl, das warme Kribbeln. Vollkommen bekloppt und sinnlos, doch wirklich und wahr. Was lässt diese Dialektik entstehen? Ratio und Körper passen sich schließlich ausgezeichnet aneinander an...

Das Funkeln in den Augen ist es.

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